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Studie „Mobile Work“ zeigt: Die Arbeitswelt ist in Bewegung 05. Oktober 2017
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Wien, 5. Oktober 2017. Neue Technologien revolutionieren das Arbeitsumfeld und erfordern ein Umdenken – von Arbeitsgebern als auch -nehmern. Wie Beschäftigte der Digitalisierung gegenüberstehen und wie sie mit den neuen Möglichkeiten umgehen untersucht Prof. Dr. Jochen Prümper von der HTW Berlin in seiner Studie „Mobile Work 2017“, die auf der Personal Austria 2017 präsentiert wird.

Die Studie „Mobile Work 2017“ von spring Messe Management und der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HWT Berlin) unter der Leitung von Wirtschaftspsychologe Prof. Dr. Jochen Prümper untersucht die geänderten Arbeitsbedingungen, die die Digitalisierung mit sich bringt.

An der noch bis Ende des Jahres laufenden Studie haben bereits über 1.100 Berufstätige teilgenommen und es zeigt sich klar: 61 % der Teilnehmer sind bereits sogenannte Mobile Worker und arbeiten somit nicht mehr nur vom Büro aus. Dies erfordert ein Umdenken und stellt auch eine hohe Selbstkompetenz an die Arbeitnehmer, um das eigene Arbeits- und Privatleben regulieren zu können. Dass es dabei durchaus noch etwas Aufholbedarf gibt zeigen die aktuellen Studienergebnisse.

Vier Mobile-Work-Typen

Prof. Dr. Prümper klassifiziert die Teilnehmer der Studie in vier verschiedene Typen. Der Großteil der Befragten, nämlich 34 %, fällt dabei in die Kategorie der „Mobile Minds“ und steht den modernen technologischen Entwicklungen somit aufgeschlossen gegenüber. Die Befragten nutzen die neuen Möglichkeiten gekonnt und fühlen sich mit dieser neuen Art des Arbeitens sehr wohl. Mit 28 % stellen die „Mobile Potentials“ die zweitgrößte Gruppe: Bei ihnen ist in Bezug auf die Digitalisierung noch Aufholbedarf vorhanden, sei es in puncto Aufgeschlossenheit als auch bei der Kompetenz im Umgang mit den technischen Möglichkeiten. Auf die Gruppe der „Mobile Dreamer“ entfallen 21 %, die hierzu gehörenden Befragten stehen der neuen Arbeitsweise zwar aufgeschlossen gegenüber, bei der Umsetzung der neuen Arbeitsweise haben sie aber noch einige Schwierigkeiten, was auch den Wohlfühlfaktor vermindert. Die „Mobile Naïfs“ schließlich bilden mit nur 9 % die kleinste Gruppe, sie stehen der Digitalisierung offen gegenüber und fühlen sich damit auch wohl, können manchmal aber noch nicht richtig mit den neuen Gegebenheiten umgehen.

Mobiles Arbeiten steigt

Verglichen mit den Zahlen aus dem Jahr 2016 stieg die Anzahl der Beschäftigten, die mit mobilen Geräten arbeiteten: für sechs von zehn Arbeitnehmern gehört diese Art zu Arbeiten mittlerweile bereits zum Alltag. Gearbeitet wird mit den mobilen Geräten dabei sowohl extern als intern direkt vom Büro aus.

Aufholbedarf besonders beim Thema Datenschutz

Nur knapp über 60 % der Studienteilnehmer schätzten ihre eigene Sachkompetenz in Bezug auf das digitale Arbeiten als hoch ein. Besonders beim Thema, wie sensible Daten bei der digitalen Zusammenarbeit geschützt werden können, sind sich die Befragten ihres Mankos bewusst. Auch technische Probleme stellen die Nutzer von mobile Devices schnell einmal vor ein größeres Hindernis. Kompetenz beim Umgang mit den technischen Möglichkeiten ist auch im eigenen Privatleben wichtig: Die ständige Erreichbarkeit und die Möglichkeit, überall arbeiten zu können, darf nicht dazu führen, dass das eigene Privatleben darunter leidet – dies wäre, ganz im Sinne von Corporate Heath, weder für den Arbeitnehmer noch für den Arbeitgeber von Vorteil. Arbeitnehmer, die mit mobilen Techniken arbeiten und gut damit umzugehen wissen, gaben jedoch an, deutlich zufriedener bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu sein als andere Befragte, ebenso war ihr psychisches und körperliches Wohlbefinden höher.

Über „Mobil Work 2017“

Über 1.100 Befragte nahmen bereits an der Studie teil, Frauen etwas häufiger als Männer. Knapp die Hälfte der Teilnehmer haben selbst keine aktive Personalverantwortung inne, mehr als ein Viertel der Befragten waren jedoch Führungskräfte mit Budget und/oder Personalverantwortung. Die Studie ist sehr gleichmäßig auf alle Altersschichten aufgeteilt, sowohl Personen mit unter 35 Jahren als auch Teilnehmer der Generation 50plus sind vertreten. Die Studie wird auf der Personal Austria 2017 vorgestellt werden.

Über die Personal Austria 2017

Die Personal Austria, Österreichs größte Fachmesse für Personalmanagement, ist Leistungsschau, Informationsquelle, Trendbarometer, Treffpunkt und Impulsgeber für das Human Resources Management. Am 8. und 9. November 2017 präsentiert die etablierte HR Plattform in Halle A der Messe Wien zum 16. Mal innovative, kreative Produkte und Trends zur Lösung aktueller Herausforderungen im Personalmanagement – von Organisationsentwicklung und Führung, über HR-Software, Recruiting und Arbeitsrecht, bis hin zu E-Learning, Weiterbildung und Training. Ein Markenzeichen der Messe ist ihr hochkarätiges Programm auf Kongressniveau. Geschäftsführer und Personalisten verschaffen sich auf der Personal Austria einen Marktüberblick und nutzen die Plattform zur Vernetzung mit HR-Experten und Berufskollegen.

Über spring Messe Management GmbH

spring Messe Management veranstaltet Fachmessen für Personalmanagement, Professional Learning, Corporate Health, Job and Career und den Public Sector. Langjährige Messe-Erfahrung, thematische Expertise und nachhaltige Kundenorientierung machen die Veranstaltungen von spring zu etablierten Branchenplattformen. spring-Fachmessen sind Seismographen für neue Produkte, Ideen und Managemententwicklungen. Das Tochterunternehmen der Deutschen Messe AG ist in Österreich, Deutschland, Ungarn, Russland und der Türkei vertreten.

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